Kiosk

Ein Tablet an der Wand. Alle stempeln darüber.

Nicht jede Schichtkraft hat ein Handy, auf dem sie deine Software installieren will. Nicht jeder Betrieb will das. Der Kiosk ist ein gemeinsam genutztes Tablet — an der Tür, an der Bar, im Backoffice. Ein Gerät, vierstellige PIN pro Person, Stempeln in Sekunden. Die Buchung landet in der gleichen Zeitbuchungs-Zeile wie eine manuelle Erfassung; am Manager-Workflow danach ändert sich nichts. Setup ist eine einzelne Seite in der Verwaltung: Namen vergeben, Standort wählen, Passwort einmal kopieren. Tablet anmelden, laufen lassen. Kein MDM-Agent, keine Drittapp — es ist die gleiche Web-App, die du sowieso schon nutzt, festgehalten auf der Kiosk-Seite.

Was es ersetzt

Drei gängige Notlösungen.

Jede tauscht Zuverlässigkeit gegen Bequemlichkeit. Der Kiosk ersetzt alle drei.

Papier

Die Klemmbrett-Liste an der Tür.

Kürzel in einer Spalte, am Montag abgeschrieben. Lesbar, wenn man Glück hat. Der Kiosk erzeugt dieselbe Zeile, schon getippt, schon an die richtige Schicht angehängt.

Privathandys

Mitarbeitenden die App aufdrücken.

Einige haben kein Datenvolumen. Einige installieren keine Arbeitssoftware auf dem Privatgerät. Einige verlieren das Handy. Das Tablet ist Sache des Betriebs — die Mitarbeitenden gehen einfach hin.

Manuell

Der Manager trägt Stempelzeiten nachträglich ein.

Erinnerung plus Schichtplan, multipliziert mit jeder Schicht der Woche. Der Kiosk erfasst die Zeit, wenn sie passiert — der Manager prüft danach nur noch die markierten Zeilen.

So funktioniert's

Vier Tipps, fertig.

Was eine Schichtkraft an einem typischen Tag macht.

1

Tippe deinen Namen.

Das Raster zeigt nur Personen, die heute an diesem Standort eingeteilt sind, plus alle aktuell eingestempelten. Kein Scrollen durch die gesamte Belegschaft.

2

Gib deine vierstellige PIN ein.

Wird automatisch vergeben, wenn du eingeladen wirst. Mitarbeitende können sie selbst ändern; Manager können sie zurücksetzen. Fünf Fehlversuche und das Tastenfeld sperrt 15 Minuten.

3

Wähle die Aktion.

Einstempeln, Ausstempeln, Pause starten, Pause beenden. Die Schaltflächen passen sich deinem Status an — wer eingestempelt ist, sieht kein 'Einstempeln' mehr.

4

Geh weiter.

Die Karte kehrt ins Raster zurück. Die Zeitbuchung aktualisiert sich in Echtzeit. Der Manager sieht sie beim nächsten Laden des Stundenrapports.

Sicherheit

Für die Ladenfläche gebaut, nicht für das SOC.

Realistischer Schutz gegen die Bedrohungen, denen ein gemeinsam genutztes Tablet tatsächlich begegnet.

Nur ein Mandant

An den Betrieb gekoppelt, der es eingerichtet hat.

Das Tablet hat einen eigenen Login, auf einen Mandanten begrenzt. Es kann die Belegschaft eines anderen Betriebs nicht sehen, auch nicht wenn jemand es versucht.

PIN-Rate-Limit

Fünf Fehlversuche sind fünfzehn Minuten Pause.

Ein hartnäckiger Angreifer rennt vor dem dritten Namen gegen die Wand. Pro-Tablet-Limits stoppen ein böswilliges Gerät, das die ganze Belegschaft abtastet.

Verloren oder gestohlen

Passwort aus der Verwaltung rotieren.

Ein Klick beendet die Sitzung des Tablets. Ein verlorenes Gerät wird unbrauchbar, ohne dass jemand es anfassen muss. Frühere Stempelungen bleiben im Stundenrapport.

Betrieb

Einmal einrichten, dann vergessen.

Ein Gerät hinzufügen ist eine einzelne Seite in der Verwaltung: Name vergeben ('Bar-Tablet', 'Empfangs-iPad'), Standort wählen, optional einen Bereich. Der Erfolgsbildschirm zeigt einmalig die E-Mail-Adresse und das Passwort, mit dem du das Tablet anmeldest. Passwort verloren? Rotieren. Tablet verloren? Löschen.

Im Alltag bleibt das Tablet angemeldet. Ein Heartbeat alle fünf Minuten lässt den Admin offline gegangene Geräte in der Kiosk-Liste erkennen. Kein Agent zu pflegen, keine Firmware zu aktualisieren, kein zusätzliches Abo. Es ist die Web-App — läuft im Browser eines Tablets, festgehalten auf einer Seite.

Die Daten fliessen, wohin sie immer flossen. Kiosk-Stempelungen schreiben in dieselben Zeitbuchungs-Zeilen wie manuelle Erfassungen. Zuschlagsberechnung, Pausenregeln, Überstunden-Stufen, Urlaubsrückstellungen, Lohn-Exporte — alles dahinter bleibt unverändert. Der Kiosk ist eine Eingabe, kein paralleles System.

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